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Inhaltsverzeichnis
Bürger fragen die Freien Demokraten Baierbrunn
Hier beantworten wir Fragen aus Baierbrunn transparent und sachlich.
Weitere Informationen zur Kommunalwahl:
Beantwortete Fragen
Bürgermeisterkandidaten
Quelle: Bürgerin, Telefon, 23.02.2026
Frage: Wie siehst du und die FDP den Bürgermeister Ott und den inoffiziellen weiteren Kandidaten Christian Ramet?
Antwort: Die FDP Baierbrunn unterstützt seit Beginn des Wahlkampfs als einzige Partei außerhalb der Bürgermeisterpartei ÜWG offiziell und explizit den Amtsinhaber Herrn Ott.
Herr Ramet verfügt über einen beeindruckenden beruflichen Lebenslauf. Allerdings ist er kein offiziell aufgestellter Kandidat und hatte bisher in Baierbrunn keine kommunalpolitische Visibilität. Weiter ist seine politische Positionierung in Baierbrunn noch nicht klar erkennbar. Für welche konkreten Inhalte er als Bürgermeister stehen würde, ist derzeit nicht ersichtlich.
Die FDP bleibt daher bei ihrer klaren Wahlempfehlung für Bürgermeister Ott.
Leckagen im Wassernetz
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stehst Du zu den Leckagen im Wassernetz?
Antwort: Wasser ist ein kostbares Gut. In Baierbrunn können wir froh sein, über Trinkwasser in hervorragender Qualität zu verfügen – auch trotz des Störfalls vor eineinhalb Jahren. Mit diesem Gut müssen sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Gemeinde verantwortungsvoll umgehen. Leckagen im Versorgungsnetz sind nicht akzeptabel und müssen zügig identifiziert und beseitigt werden.
Die FDP hat in der aktuellen Legislaturperiode mehrfach Anträge gestellt und Nachfragen eingebracht, um die Identifikation und Sanierung von Leckagen voranzutreiben sowie Transparenz über laufende Maßnahmen für die Bürgerschaft herzustellen.
Die Sanierung des Leitungsnetzes wurde in der Vergangenheit offenbar nicht ausreichend priorisiert. In dieser Legislaturperiode hat sich dies – auch durch unseren Nachdruck – deutlich verbessert. Mehrere größere Leckagen konnten beseitigt werden. Dennoch bestehen weiterhin Leitungsverluste, die noch systematisch identifiziert werden müssen.
Wir werden uns auch in der kommenden Legislaturperiode konsequent dafür einsetzen, das überalterte Leitungsnetz schrittweise zu sanieren und Wasserverluste dauerhaft zu minimieren.
Geothermie
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stehst Du zur Geothermie?
Antwort: Unser Wahlprogramm hebt Geothermie als eine zentrale Zukunftstechnologie für die Wärmeversorgung hervor. Sie ist eine große Chance für Baierbrunn, langfristig eine klimafreundliche, verlässliche und regionale Wärmeversorgung aufzubauen.
Entscheidend ist jedoch, dass ein Anschluss wirtschaftlich tragfähig und für Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt. Die geschätzten Leitungskosten von rund 2,4 Mio. Euro pro Kilometer zeigen, dass der Ausbau eines Wärmenetzes eine erhebliche Investition darstellt und sorgfältig geplant werden muss.
Wenn auf Baierbrunner Grund Geothermie erschlossen wird, sollte die Gemeinde darauf hinwirken, möglichst viele Haushalte und öffentliche Gebäude anzuschließen. Dazu kann auch der Aufbau oder die Mitwirkung an einem kommunalen Wärmenetz gehören.
Ergänzend kann – sofern wirtschaftlich sinnvoll – die Kombination mit weiteren Wärmequellen, etwa einem Blockheizkraftwerk, geprüft werden. Investitionen in eine solche Infrastruktur könnten durch die erwartete höhere Gewerbesteuereinnahmen finanziert werden, die genau in solche nachhaltigen Investitionen in die Zukunft von Baierbrunn fließen müssen.
Geothermie kann ein zentraler Baustein einer resilienten und zunehmend klimaneutralen Energieversorgung sein. Wir unterstützen dieses Vorhaben – vorausgesetzt, Planung, Finanzierung und Betrieb erfolgen transparent, wirtschaftlich solide und unter klarer Kostenkontrolle.
Digitalisierung
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stehst Du zum Glasfaserausbau?
Antwort: Der Glasfaserausbau hat für uns höchste Priorität und ist ein zentraler Bestandteil unseres Wahlprogramm. Er ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Baierbrunns.
Glasfaser ist absolut notwendig: für digitale Arbeitsplätze, Homeoffice, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und nicht zuletzt vor dem Hintergrund der absehbaren DSL-Abschaltungen. Wer heute noch meint, „DSL reicht doch“, verkennt die technologische Entwicklung und die Anforderungen moderner Infrastruktur.
Der Weg war nicht einfach. Gegen erhebliche Widerstände und viel Skepsis haben wir in zahlreichen Sitzungen Überzeugungsarbeit geleistet und konnten im Gemeinderat dreimal nur mit knappen Mehrheiten die notwendigen Beschlüsse herbeiführen.
Auch die Marktsituation war schwierig: Zunächst führte die Überbauankündigung eines ehemaligen Monopolisten zum Rückzug eines Anbieters, später zog sich dieser selbst wieder zurück. Inzwischen wurde neu an einen privaten Anbieter vergeben, doch auch hier bestehen laut Presse wirtschaftliche Unsicherheiten.
Für uns ist klar: Der Glasfaserausbau ist alternativlos und Prioritätsthema für die nächsten Legislaturperiode für die FDP Baierbrunn. Sollte der beauftragte Anbieter nicht liefern, muss die Gemeinde prüfen, selbst ein Glasfasernetz zu errichten – so wie es andere Kommunen, etwa Icking, erfolgreich vorgemacht haben. Investitionen in digitale Infrastruktur sind Zukunftsinvestitionen und können perspektivisch durch die erwarteten Gewerbesteuereinnahmen getragen werden.
Mobilfunkausbau
Quelle: Kornelia Bauer, Wiki-Frage, 24.02.2026
Frage: Welche konkreten Schritte möchte die FDP Baierbrunn unternehmen, um auch den Mobilfunkausbau im Dorf voranzutreiben? Glasfaser ist schön und gut aber vor allem ein nicht vorhandener und/oder unzuverlässiger Mobilfunkempfang kann extrem stören. Es kam bei uns hier in Buchenhain schon öfter vor, dass man sich in Service-Hotlines wieder hinten in der Warteschlange anstellen durfte, weil der Mobilfunkempfang mitten im Gespräch zusammenbrach. Was übrigens auch den kabelgebundenen Anschluss teilweise betrifft: Wie soll eine erhöhte Netzstabilität gewährleistet werden? Verteilerkästen sind hier rar gesät und wenn zu viele Haushalte ihre Anschlüsse nutzen, entstehen auch hier Probleme…
Antwort:
Während Baierbrunn insgesamt über eine ordentliche Mobilfunkversorgung verfügt, gibt es insbesondere in Buchenhain spürbare Lücken – sowohl bei stabilen Telefonverbindungen als auch bei der mobilen Datengeschwindigkeit. Das ist im Alltag äußerst unpraktisch und für Homeoffice oder Notfälle nicht akzeptabel.
Der Ausbau liegt grundsätzlich in der Verantwortung der Mobilfunkbetreiber. Die Gemeinde kann ihn nicht anordnen, aber sie kann aktiv Rahmenbedingungen schaffen.
Aus unserer Sicht sind folgende Schritte sinnvoll:
1. Organisation eines runden Tisches mit den Mobilfunkbetreibern, um die konkreten Versorgungsprobleme – insbesondere in Buchenhain – strukturiert darzustellen und Lösungsoptionen zu erarbeiten. Unser Spitzenkandidat kann einen solchen runden Tisch kompetent moderieren. Zudem verfügt er über entsprechende Kontakte zu Anbietern.
2. Prüfung kommunaler Standorte, etwa am Bauhof, die für zusätzliche Mobilfunktechnik geeignet sein könnten, sofern dies technisch und rechtlich umsetzbar ist.
3. Klare politische Unterstützung durch die Gemeinde für zusätzliche Sendeanlagen, wenn diese zur Verbesserung der Versorgung notwendig sind. Gute Mobilfunkversorgung ist Teil moderner Daseinsvorsorge.
Unser Ziel ist eine flächendeckend stabile Versorgung im gesamten Gemeindegebiet – nicht nur im Ortskern.
Beim kabelgebundenen Internet ist weder klassisches Kabel noch DSL langfristig zukunftssicher. Daher müssen wir so schnell wie möglich ein flächendeckendes Glasfasernetz für Baierbrunn errichten.
Zukunft des Ortes
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stellst Du Dir Baierbrunn in 10 / 20 / 50 Jahren vor?
Antwort: Ich wünsche mir, dass Baierbrunn auch in naher und ferner Zukunft genauso lebenswert, wunderschön und familiär ist wie heute.
Dazu gehören eine leistungsfähige digitale und physische Infrastruktur, eine hervorragende Schul- und Betreuungslandschaft sowie ein florierendes Gewerbe. Ich sehe ein weiterhin blühendes Vereins- und Sozialleben, attraktive Freizeit- und Sportangebote und eine gute Mischung aus Bewahrung unserer Traditionen und Offenheit für Neues.
Baierbrunn soll über attraktive Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten verfügen. Die Verkehrsanbindung – insbesondere nach München – ist zuverlässig, flexibel und vielfältig, sodass jeder das passende Mobilitätsangebot für sich finden kann.
Politisch soll Baierbrunn von einem jungen, engagierten und proaktiven Gemeinderat gestaltet werden. Ein solider Haushalt ist dabei die Grundlage: ausreichend finanzieller Spielraum für sinnvolle Zukunftsinvestitionen, verbunden mit einem effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld. Baierbrunn hat eine schlanke, bürgerorientierte Verwaltung, die Aufgaben dort, wo es sinnvoll ist, auch gemeinsam mit Nachbargemeinden organisiert.
Diese Vision ist Leitlinie unseres Wahlprogramm.
Zusätzlicher Abgang am Bahnhof Baierbrunn Richtung Sportplatz
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stehst Du zu einem zusätzlichen Abgang am Bahnhof Baierbrunn in Richtung Sportplatz?
Antwort: Ich halte einen zusätzlichen Abgang grundsätzlich für sinnvoll – insbesondere für das DenkMit-Kinderhaus und eine mögliche Weiterentwicklung des Gebiets rund um den Sportplatz, etwa für Gewerbe, Wohnen oder zusätzliche Sportangebote.
Die Umsetzung dürfte allerdings schwierig sein, da die Bahn wahrscheinlich Bauherr wäre und Planung sowie Realisierung verantworten müsste.
Grillstelle an der Isar
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stehst Du zu einer Grillstelle an der Isar?
Antwort: Wir stehen einer ausgewiesenen Grillstelle grundsätzlich positiv gegenüber. Sie kann insbesondere für Jugendliche, aber auch für alle anderen Bürgerinnen und Bürger, eine attraktive Begegnungsstätte sein und das Freizeitangebot sinnvoll ergänzen.
Gleichzeitig sind wichtige Punkte zu beachten: Müllentsorgung, Umwelt- und Brandschutz sowie die Einbindung der Grundstückseigentümer. Ohne ein tragfähiges Konzept für Sauberkeit, Sicherheit und rechtliche Rahmenbedingungen sollte eine solche Einrichtung nicht umgesetzt werden.
S-Bahn S7
Quelle: Kornelia Bauer, Wiki-Frage, 24.02.2026
Frage: Welche konkreten Schritte wollen Sie unternehmen, um dazu beizutragen, dass der S-Bahn Anschluss zuverlässiger wird? Zweigleisigkeit an möglichst vielen Stellen im Ortsgebiet, wo dies umsetzbar ist, damit mehr Ausweichmöglichkeiten gegenüber verspäteten entgegenkommenden Zügen entstehen? Die Zuständigkeiten für die S7 liegen leider bei der Bahn. Welche Chancen sehen Sie hierfür, das Projekt voranzutreiben?
Antwort:
Die Zuständigkeit für die S7 liegt bei der Deutschen Bahn und dem Freistaat Bayern. Die Gemeinde selbst kann weder den Betrieb steuern noch Infrastruktur ausbauen. Dennoch kann sie politischen Druck und Aufmerksamkeit organisieren.
Die Entkopplung der S7 von der Stammstrecke hat die erhoffte Stabilisierung nicht in ausreichendem Maß gebracht. Für viele Pendler ist die Führung zum Starnberger Flügelbahnhof unattraktiv.
Aus unserer Sicht sind drei Schritte entscheidend:
1. Ein abgestimmtes Vorgehen aller S7-Anliegergemeinden – auch über Landkreisgrenzen hinweg – mit klarer gemeinsamer Position gegenüber Freistaat und Bahn. Dazu gehört auch eine koordinierte Pressearbeit.
2. Konsequente Thematisierung im Kreistag und Gespräche mit den zuständigen Landtagsabgeordneten aller Parteien. Hier braucht es parteiübergreifenden Druck, damit die S7 auf Landesebene höher priorisiert wird.
3. Kontinuierliches Einfordern konkreter Verbesserungen bei Betriebsqualität und Zuverlässigkeit sowie perspektivisch eine bessere Anbindung an die Stammstrecke.
Kommunale Wählergemeinschaften wie die ÜWG können lokale Impulse setzen. Die FDP, die im Kreistag vertreten sein wird, verfügt jedoch über zusätzliche politische Hebel. Diese wollen wir für die S7 aktiv nutzen.
Zweigleisiger Ausbau der S-Bahn bis Baierbrunn
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stehst Du zu einem zumindest teilweise zweigleisigen Ausbau der S-Bahn bis Baierbrunn?
Antwort: Dass ein zweigleisiger Ausbau der S7 positiv zu bewerten wäre, bezweifelt kaum jemand. Er würde den Takt erhöhen, die Zuverlässigkeit deutlich verbessern und Verspätungen reduzieren. Für Baierbrunn wäre das ein klarer Standortvorteil.
Gleichzeitig liegen Planung und Umsetzung nicht in der Zuständigkeit der Gemeinde, sondern bei Bahn, Freistaat und weiteren übergeordneten Stellen. Zudem sind die für einen Ausbau notwendigen Grundstücke nicht ohne Weiteres verfügbar.
Priorität hat daher für uns klar: kurzfristige Verbesserungen der Zuverlässigkeit im bestehenden Betrieb sowie langfristige strukturelle Lösungen zur Stabilisierung der S7. Mehr zu unserer Mobilitätsstrategie finden Sie in unserem Wahlprogramm.
Solar auf Rathaus- oder Bauhofdach
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stehst Du zu Solar auf dem Rathaus- oder Bauhofdach?
Antwort: Den Ausbau von Photovoltaik auf dem Rathaus- und Bauhofdach hat der Gemeinderat in der Sitzung vom 02.12.2025 einstimmig beschlossen: https://buergerinfo-baierbrunn.digitalfabrix.de/to0050.asp?__ktonr=6040|Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Rathaus und Bauhof – Grundsatzbeschluss.
Die FDP befürwortet den zügigen Ausbau von Photovoltaik auf gemeindeeigenen Gebäuden, damit diese möglichst weitgehend autark mit Strom versorgt werden können.
Darüber hinaus sollten verbleibende Dachflächen Energiegenossenschaften oder privaten Investoren angeboten werden. Einen Ausbau über den Eigenbedarf der Gemeinde hinaus sehen wir kritisch, da es nicht primäre Aufgabe der Kommune ist, mit Steuergeldern unternehmerische Energieprojekte zu betreiben.
Weg von der Oberdiller Straße zum Talweg
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stehst Du zur Schaffung eines Weges von der Oberdiller Straße zum Talweg?
Antwort: Das wäre natürlich zu begrüßen, wobei wir leider nicht wissen, ob so eine Weg durch die Grundstückseigentümer akzeptiert werden würde. Es wäre aber für die Anwohner im Ortsteil westlich der S-Bahn vorteilhaft.
Bauliche Kenntlichmachung der Spielstraße vor dem Rathaus
Quelle: Philipp W., WhatsApp-Gruppe „Bürger-Intermezzo“, 18.02.2026
Frage: Wie stehst Du zur baulichen Kenntlichmachung der Spielstraße vor dem Rathaus?
Antwort: Uns ist derzeit nicht ganz klar, wie eine bauliche Kenntlichmachung konkret ausgestaltet werden könnte.
Grundsätzlich wird die Spielstraße leider zu häufig – auch von Anwohnern – als Abkürzung genutzt, um die Ampel an der Kreuzung B11/Oberdiller Straße zu umgehen. Dabei wird die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit vielfach nicht eingehalten.
Wenn es Maßnahmen gibt, die verkehrsrechtlich zulässig sind und insbesondere die Schulwegsicherheit verbessern, unterstützen wir diese ausdrücklich. Entscheidend ist für uns eine wirksame und rechtssichere Lösung.
Mehr zu unserer Mobilitätsstrategie finden Sie in unserem Wahlprogramm.
Bundespolitik
Quelle: Peter Müller, Wiki-Frage, 19.02.2026
Frage: Wie will die FDP jemals wieder Glaubwürdigkeit bei liberal-bürgerlichen Wählern erlangen, nach der fatalen Koalition mit den Ökofaschisten im Bund? Wie steht die FDP zur alternativlosen 100Remigration aller Gäste aus muslimischen und afrikanischen Ländern?
Antwort (19.02.2026):
Die Frage betrifft überwiegend bundespolitische Themen und hat keinen direkten Bezug zur Kommunalpolitik in Baierbrunn. Dennoch möchten wir kurz Stellung nehmen.
Auch wenn man vergangene Regierungszusammenarbeiten kritisch bewertet, sollte man die Rolle der FDP als liberales Korrektiv innerhalb einer Koalition berücksichtigen.
Eine pauschale „Remigration“ von Menschen aufgrund von Religion oder Herkunft lehnen wir klar ab. Unser freiheitliches Verständnis basiert auf der Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz und dem Schutz individueller Grundrechte. Wer nach geltendem Recht einen Schutzanspruch hat, erhält diesen. Für alle anderen gilt ebenfalls das bestehende Recht, das konsequent und zügig angewendet werden sollte.
Für uns vor Ort in Baierbrunn gilt: Unser Dorf soll für alle Menschen – unabhängig von Herkunft oder Religion – lebenswert sein. Mehr dazu in unserem Wahlprogramm unter „Zusammenhalt schafft Zukunft“.

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